Kontakt

030 22341126

Ansprechpartnerin: Azra Vardar
a.vardar@nbh-neukoelln.de

Bildungsverbund Schillerkiez
Mahlower Straße 27
12049 Berlin

Termine

7.12.18 15-19 Uhr
Weihnachtsmarkt am Wartheplatz. Die Koordinierungsstelle des Bildungsverbunds wird an einem Stand vertreten sein. Sprechen Sie mich gerne an!

12.12.18 19.00 Uhr

BeaK (Bezirkselternausschuss Kita) Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen! Ort: Rathaus Neukölln, Puschkinzimmer

Januar '19

Tage der offenen Tür an den Oberschulen. Alle Sechstklässler*innen und Eltern sind herzlich eingeladen, die Schulen kennenzulernen. Die Termine der einzelnen Schulen finden Sie hier.

15.1.19 14.30-16.00 Uhr
Netzwerktreffen Bildungsverbund Alle Bildungseinrichtungen, Eltern sowie Interessierte im Schillerkiez sind herzlich eingeladen! Ort: Kita Mini-Mix International (Briesestr. 73-75). Thema: Bezirkliche Rahmenkonzeption zur gemeinsamen Gestaltung des Übergangs zwischen Kita und Grundschule.

17.1.19, 13 bis 17 Uhr

Vernetzungsveranstaltung der Neuköllner Bildungsverbünde. Alle Akteure in den unterschiedlichen Bildungsnetzwerken Neuköllns sind herzlich eingeladen. Ort: Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1

12. bis 20. Februar 2019

Schulanmeldung in den weiterführenden Oberschulen für Sechstklässler*innen

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3. Bildungsmesse im Schillerkiez

Bei der großen Entscheidung helfen — die dritte Bildungsmesse im Schillerkiez

 

Auf der Bildungsmesse in der Karlsgartenschule stellten sich die kieznahen Neuköllner Oberschulen den SechstklässerInnen und ihren Eltern vor, denen der Wechsel in die weiterführende Schule bevorsteht: Welches Schulprofil passt am besten zu meinem Kind? Auf die integrierte Sekundarschule oder doch aufs Gymnasium? Die Wahl zur richtigen Oberschule ist nicht immer einfach – und wird deshalb von ExpertInnen unterstützt.

 

 

Ein prall gefüllter Mehrzweckraum der Karlsgartenschule im November 2018— Azra Vardar, Koordinatorin des Bildungsverbundes im Schillerkiez, begrüßt uns gemeinsam mit der Direktorin der Karlsgartenschule, Frau Mallon. Die Bildungsmesse im Schillerkiez hilft nun bereits im dritten Jahr SchülerInnen und ihren Eltern beim Wechsel von Grund- zu Oberschule. Moderatorin Frau Christians-Roshanai, Leiterin der Schülerhilfe Maja und deswegen vielen bekannt als „ Frau Maja“, hat schon viele beim Übergang in die weiterführende Schule begleitet. Sie kennt die Bedenken der SchülerInnen und ihrer Eltern, und auch die Perspektive der Schulen. Sie betont, dass die Schulwahl kein Kompromiss sein sollte. Auch besondere Förderbedarfe können auf der richtigen Schule aufgefangen werden. Nach zwei Elternabenden an der Karlsgartenschule und der Karl-Weise-Schule bringt die Bildungsmesse mit einem gemeinsamen Podium die OberschulvertreterInnen mit SchülerInnen und Eltern zusammen.

 

Von Albert-Schweizer bis Röntgen: Fünf Neuköllner Oberschulen stellen sich vor

 

 

Auf der Bildungsmesse ist Platz für alle Fragen an die DirektorInnen und LehrerInnen. Das Albert-Schweizer-Gymnasium, das Ernst-Abbe-Gymnasium, die Otto-Hahn-Schule, die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg und die Röntgen-Schule stellten sich sowohl auf dem Podium, als auch in anschließenden Einzelgesprächen vor:

 

Frau Kullick vom Albert-Schweitzer-Gymnasium erläutert die zahlreichen Angebote ihrer Schule: Lerncoaching, Mensa mit Catering, ein Schülerparlament, die besonders gestaltete „FAZ“ (Freiarbeitszeit) und 30 AG’s zur Auswahl. Das Albert-Schweizer-Gymnasium am Hermannplatz war außerdem die erste Berliner Schule mit gebundenem Ganztag. Allerdings werde hier natürlich auch Leistung erwartet, so Kullick: „Zum glücklich sein gehört auch Erfolg“.

 

Das Ernst-Abbe-Gymnasium, eine „Insel im Trubel der Sonnenallee“, sei ein mittlerweile vollständig sanierter, angstfreier Lernraum, so Herr Kötterheinrich-Wedekind. Mitbestimmung der SchülerInnen wird hier großgeschrieben. Es kann Latein und Französisch gelernt und ein Fokus auf den NAWI-Unterricht gelegt werden. Verschiedene Kulturen werden akzeptiert und gesellschaftliche Teilhabe gefördert, z.B. mit dem Kulturfach Arabisch. Außerdem gibt es Vorbereitungskurse für die neuen Sechstklässler.

 

Auch auf der Otto-Hahn-Schule, einer integrierten Sekundarschule, wird den Kindern viel geboten. Besonders bekannt sei sie für ihre Sport-Profilklassen und ein sehr junges Kollegium, erläutert Herr Koglin. Hier gibt es sowohl die Option auf Abitur, als auch auf alle anderen Abschlüsse. Eine starke Berufsorientierung und die Demokratisierung mit Klassenräten stehen im Vordergrund.

 

Die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg, welche mit vielen anderen Bildungseinrichtungen in der Gropiusstadt einen Campus bildet, ist eine projektorientierte, jahrgangsorientierte und berufsorientierte Gemeinschaftsschule. Es gebe daher keine äußere Leistungsdifferenzierung, so Herr Fischer. Der NAWI-Fokus, aber auch die betreute Arbeitszeit zeichnen ihr Profil aus. Jeder Abschluss ist hier möglich und eine besonders gute Ausstattung mit einer/m SchulsozialarbeiterIn pro Jahrgang sei vorhanden.

 

Herr Pawollek von der Röntgen-Schule, ebenfalls einer integrierten Sekundarschule, betont, dass auch hier seit drei Jahren eine gymnasiale Oberstufe angeboten werde. Die Schule am „Drei-Länder-Eck“ Friedrichshain-Kreuzberg/Treptow-Köpenick/Neukölln bietet z.B. ein Mittagsband mit Betreuung der KlassenlehrerInnen, frisch gekochtem Essen und aktivem Pausenangebot. Berufsorientierung und die Betreuung durch eine Schulsozialpädagogin spielen hier ebenfalls eine große Rolle.

 

„Schaffe ich das?“

 

So viel zu den „harten“ Fakten. Die Entscheidung hat allerdings viele weitere Komponenten, vor allem wenn es um die grundsätzliche Wahl Gymnasium oder Sekundarschule geht. Nach dem Podium hatten die SchülerInnen und Eltern die Chance ihre Fragen in Kleingruppen an die jeweilige Schule zu stellen. Nicht nur LehrerInnen und Schulleitungen konnten angesprochen werden, sondern auch AchtklässlerInnen, die den Wechsel bereits hinter sich hatten und schon ein Jahr Erfahrung an der neuen Schule sammeln konnten. Die Fragen und Bedenken der Jüngeren drehten sich sehr stark um die erwartete Leistung auf dem Gymnasium: „Wie viele Hausaufgaben gibt es?“ und „Ist der Stoff sehr schwierig?“. Einige machen sich Sorgen um die Versetzung im ersten Jahr, einer Art „Probezeit“ wenn man so will.

 

Die AchtklässerInnen finden dafür aber ermutigende Worte: „Man kommt gut mit und darf immer alle Fragen stellen“, es seien zwar viele Hausaufgaben, aber mit der Zeit lerne man wie man sich die Aufgaben am besten einteilt. Beim Einstufungstest sehen die LehrerInnen die Wissenslücken und wiederholen den Stoff gemeinsam. Andere Fragen wie „Wird an eurer Schule gemobbt?“ können ebenfalls beruhigend beantwortet werden. Die SechstklässerInnen wirken erst einmal zufrieden ­– und auch ein bisschen aufgeregt.

 

 

Auch ihre Eltern werden dabei unterstützt, die richtige Entscheidung zu treffen: „Sie kennen ihr Kind am besten“, so Herr Pawollek von der Röntgen-Schule, „Wenn es keine Probleme hat sich für zwei Stunden auf eine Sache zu konzentrieren, ist es auf dem Gymnasium gut aufgehoben“. Manche Kinder haben bereits einen starken eigenen Willen auf das Gymnasium zu gehen. Eine „innere Motivation der SchülerInnen“ sei die wichtigste Voraussetzung. Für andere ist z.B. der Fokus auf Sport und Bewegung die passende Ausrichtung – auch eine solche Präferenz zeichnet sich in diesem Alter schon häufig ab.

 

 

Die SchülerInnen und Eltern konnten einen guten Überblick über ihre Wahloptionen gewinnen. Der Bildungsverbund steht ihnen weiterhin jederzeit für Rückfragen zur Verfügung. Des Weiteren werden viele Schulen eigene Tage der offenen Tür veranstalten, bei denen man z.B. auch das Schulgebäude kennenlernt. Für den Campus Efeuweg steht der Termin bereits fest: Am 19. Januar kann man sich vor Ort auch im Detail informieren. Die Otto-Hahn-Schule öffnet schon am 12. Januar ihre Türen für Interessierte. Wir wünschen allen SechstklässlerInnen und ihren Eltern viel Erfolg bei der Entscheidung und vor allem viel Spaß auf der weiterführenden Schule ihrer Wahl!

(Alina Schütze)